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KURS Kreissparkasse und Realschule unterzeichnen Vertrag

Kölner Stadtanzeiger, 31.07.2010
Gemeinsame Sache für die Ausbildung
Die Bergisch Gladbacher Realschule Im Kleefeld und die Kreissparkasse Köln haben sich der Bildungsinitiative "Kurs" angeschlossen. Das Projekt "Kurs" (Kooperation Unternehmen der Region und Schulen) soll Bildungseinrichtungen stärker mit Wirtschaftsbetrieben zusammenbringen. Die Kooperationsvereinbarung wurde jetzt unterzeichnet. (spe)

Realschule im Kleefeld musiziert

Kölner Stadtanzeiger, 15.06.2010
Zahlreiche Schüler im Einsatz
Auf Pop und Rock liegt der Schwerpunkt beim Schulkonzert der Realschule im Kleefeld in Bergisch Gladbach. 128 Mädchen und Jungen singen in drei Chören, damit sind mehr als ein Viertel der Schüler aktiv. Neben einigen Solosängern wirkt außerdem die Schulband "No system" und das Technik-Team mit, die Leitung hat Musiklehrer Thomas Rethmann. Das vielfältige Programm unter dem Titel "Let the music play" ist dreimal zu erleben: am Freitag, 25. Juni, 19 Uhr; am Samstag, 26. Juni, 16 Uhr; und am Sonntag, 27. Juni, 11 Uhr. (tr)

Mit Detektiv-Wanze die Hörer begeistert

Kölner Stadtanzeiger, 15.12.2009
GVORLESEWETTBEWERB Eine Jury ermittelte unter Sechstklässlern der Realschule Im Kleefeld einen Sieger, der die Schule bei der Ausscheidung auf Kreisebene vertreten wird - Autorin des "Kölner Stadt-Anzeiger" stimmte mit
VON KARIN GRUNEWALD
Bergisch Gladbach. Sechs Schüler der sechsten Klasse, zwölf Texte, ein Bewertungsbogen und sechs Jury-Mitglieder. Eines davon bin ich. Es steht die Entscheidung im Vorlesewettbewerb der Realschule Im Kleefeld an. Der Wettbewerb ist ausgeschrieben vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der über sechs Stufen hinweg "Deutschlands besten Vorleser" sucht. Hier und jetzt geht es um die zweite Stufe, in der der Schulsieger ermittelt wird.
Ich bin ein wenig aufgeregt, als ich mit den anderen Jurymitgliedern auf der Bühne der Aula sitze, während im Zuschauerraum lautstark eine Horde von 60 oder 70 Sechstklässlern Ranzen und Jacken in die Ecke wirft und sich tobend und schreiend in die Sitze fallen lässt - mit wenigen Ausnahmen die Jungs auf der einen, die Mädchen auf der anderen Seite. Das ist so bei Elfjährigen. In der ersten Reihe sitzen die sechs Teilnehmer, die als Sieger ihrer Klassen gewählt wurden. Sie toben nicht und sie schreien auch nicht. Eins ist klar: Sie sind auf jeden Fall aufgeregter als ich.
Ich sortiere Notizblock, Bewertungsbogen und Lesebrille und schon bin ich mittendrin in der ersten Geschichte von "Wanze Muldoon", die eigentlich ein Käfer ist und von Beruf Privatdetektiv. Florian Klemens aus der 6a führt kurz mit eigenen Worten in die Geschichte ein, bevor er seine Zuhörer in die Welt von Ohrwurm Eddi und Ameise Clarissa führt. Der Abschnitt ist spannend und Florian liest ihn auch so. Gemeinerweise hört er genau am spannendsten Punkt auf. Der Vortrag war sehr gut, finde ich, und sehe auch bei den anderen Mitgliedern nur freundliche Gesichter.
Die Jury besteht aus zwei Schülern der zehnten Klasse, Arabella Molz und Morice Milosevic, Schulleiterin Annette Fünfsinn, der Leiterin des Fördervereins Annette Bozic, Anita Cupan, Elternvertreterin in der Fachkonferenz Deutsch, und eben mir als Journalistin. Die Bewertungskriterien sind klar und doch wieder nicht klar. Es geht um Lesetechnik, um Textgestaltung und Textverständnis. Wie deutlich ist die Aussprache, wie angemessen das Lesetempo? Versprecher sollen nicht überbewertet werden. So weit, so einfach. Auch noch gut zu bewerten ist, ob der vorbereitete Text schlüssig ist, Anfang und Ende verständlich sind und ob die Zeitplanung stimmt, die zwischen drei und fünf Minuten liegen soll. Schwierig finde ich das, was im Punkt "Textgestaltung" liegt und benannt ist mit "Sind Stimmung und Atmosphäre des Textes verstanden worden und gelingt es, diese an die Zuhörer weiterzugeben?". Das ist das, was der Profi-Vorleser Rufus Beck, unter anderem Sprecher der Harry-Potter-Hörspiele, so ausdrückt: "Gutes Vorlesen ist eben, wenn sich keiner langweilt." Und das ist irgendwie auch ein bisschen Geschmackssache.
Langeweile empfinde ich jedoch bei keinem der sechs Beiträge. Sabrina Bertelmann liest von "Hedwig Kümmelsaft", die "so komisch wie ihr Name ist", Jana Magiera von Horkruxen und Lord Voldemort. Als sie ein "Keine Bewegung!" in die Aula schmettert, schrecken manche der jungen Zuhörer im Raum merklich zusammen. Enid Blyton mit ihren "Fünf Freunden" habe ich selbst schon als Kind gelesen und Emilie Haska weckt alte Erinnerungen mit ihrer Lesung. Gleich zwei der Kandidaten haben "Die drei !!!" gewählt. Während Stefanie Burger und Marina Gaef ihre ausgewählten Texte lesen, stelle ich mir vor, wie sie zu Hause auf dem Sofa in die Detektivgeschichten abtauchen. Eine schöne Vorstellung angesichts der angeblich grenzenlosen Fernseh- und Computer-Aktivitäten unserer Kinder. In der zweiten Runde müssen die Kandidaten einen ihnen unbekannten Text lesen. Cornelia Funkes "Tintenblut" ist eine Herausforderung, und manch einer stolpert über die langen Sätze mit Meggie, Mo und Mortimer oder den Namen des Dichters Fenoglio. Stolpern kann man auch über das, was sich für den Vorleser am Anfang des Satzes noch nicht erahnen lässt, und so endet die ein oder andere laut und kräftig vorgetragene wörtliche Rede plötzlich mit einem "flüsterte er".
Nach der Runde hat die Jury fünf Minuten Zeit, um gemeinsam den Sieger zu bestimmen. Das reicht nicht. Bei mir sind mindestens zwei gleichauf und ein weiterer nahe dran. Der Bewertungsbogen von Schulleiterin Fünfsinn erinnert mich an einige meiner früheren Klassenarbeiten. Mit rotem Stift, eng beschrieben mit vielen Abkürzungen und kleinen Zahlen dahinter. Das sieht professioneller aus als bei mir, aber sie ist schließlich auch Deutschlehrerin und muss jeden Tag bewerten. Ich nicht, und ich finde es auch enorm schwierig, zumal mein Bauchgefühl sich nicht in kleinen roten Zahlen ausdrücken lässt und sich irgendetwas in mir wehrt, eine Rangfolge der allesamt talentierten Schüler aufstellen zu müssen. Die beiden Zehntklässler Arabella Molz und Morice Milosevic haben sehr differenziert gewertet und diskutieren mit.
Am Ende steht fest: Florian Klemens und seine Detektiv-Wanze werden die Schule bei der Kreisausscheidung vertreten. "Das läuft dann genauso ab", sagt Florian und scheint seine weiteren Aufgaben gelassen zu sehen. Ich habe ein wenig ein schlechtes Gewissen ob der knappen Entscheidung und auch die Mädchenseite in der Aula wirkt etwas enttäuscht, dass der einzige Junge das Rennen gemacht hat. Doch letztendlich geht es nicht nur ums Siegen. Alle Teilnehmer waren großartig, gut vorbereitet, selbstbewusst und haben gezeigt, dass Lesen auch heute noch von vielen Kindern nicht aufs Abstellgleis geschoben wird. Außerdem haben sie es bravourös geschafft, die vormals tobenden und schreienden Klassenkameraden eineinhalb Stunden ruhig auf ihren Plätzen zu halten. Das alles verdient in jedem Falle für alle Vorleser drei ganz dicke "!!!"
Für die Jury war die Entscheidung beim Vorlesewettbewerb der Realschule Im Kleefeld gar nicht so einfach. BILDER: ROLAND U. NEUMANN Am Ende gewann Florian Klemens - hier mit Deutschlehrerin Sonja Noack, die den Wettbewerb in der Schule mitorganisiert hat.

Schüler wollen grünes Gladbach

Kölner Stadtanzeiger, 11.05.2009
Projektwoche Kommunalpolitik erbrachte spannende Ergebnisse Poster, Videos, Stichwortzettel, Plakatwand - die 8 b der Realschule Im Kleefeld hatte sich richtig ins Zeug gelegt, um im Bensberger Ratssaal ihre Anliegen griffig darzustellen. VON JUTTA-EILEEN RADIX
Bergisch Gladbach - Eine Woche lang hatten die meist 14-jährigen Schülerinnen und Schüler sich im Rahmen eines gemeinsamen Projektes von Jugendamt, dem Jugendkulturhaus der AWO, "UFO" und der Schule mit der Kommunalpolitik befasst. Patra Liebmann, im Bergisch Gladbacher Jugendamt zuständig für die Fachberatung in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, und das Team um den "UFO"-Leiter Guido Lohmar hatten die Jugendlichen zunächst theoretisch mit den Grundbedingungen der kommunalen Politik vertraut gemacht und sie dann auf eigene Faust losgeschickt. In fünf Gruppen bearbeiteten die Schüler Themen, die ihnen auf der Seele liegen, sie an ihrer Stadt stören und die sie verbessern möchten. Die Mädchen und Jungen machten Ortsbesichtigungen, recherchierten und führten eigenständig Interviews mit Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Am Freitagnachmittag schließlich war die große Präsentation: Im Rahmen einer nachgestellten Stadtratssitzung präsentierten die Gruppen ihre Ideen und Konzepte und versuchten, ganz wie Politiker, sie "durchzubringen". Denn nach rund zwei Stunden musste eine Prioritätenliste stehen, die dann Bürgermeister Klaus Orth übergeben wurde.
Natürlich ging es nicht ganz so hitzig zu wie bei einer echten Ratssitzung, denn die verschiedenen Gruppen hatten ja viel Verständnis für die Anliegen der jeweils anderen. Dennoch galt es, das eigene Projekt wirksam zu vertreten und bei den Mitschülern Stimmen dafür zu sammeln. Verblüffend: Auf Platz eins der Prioritätenliste landete schließlich der Wunsch "schöneres Stadtbild", noch vor "besseren Einkaufsmöglichkeiten für Jugendliche". Und auf Platz drei hatten die Jugendlichen "Grüne Zonen" gewählt, erst auf Platz vier landete der Wunsch "Partys und Veranstaltungen für 14- bis 15-Jährige" - und das, obwohl diese Arbeitsgruppe für den 20. Mai schon die erste Jugendparty im Q 1 in Planung hat. Klassenlehrerin Anita Borgelt war stolz auf ihre Schüler: "Sie waren diszipliniert, aufmerksam und engagiert, und ich glaube, es hat den Schülern Spaß und Lernerfolg gleichermaßen gebracht."
Die Ergebnisse ihrer Projektwoche stellten die Schüler im Bensberger Ratssaal vor.

BONBONS & BONMOTS: Menschen im Bergischen

Kölner Stadtanzeiger, 21.06.2008
STARKER AUFTRITT
Musikalischer Höhepunkt des Sommerhalbjahres an der Realschule Im Kleefeld war das große Schülerkonzert, bei dem rund 120 Schüler unter dem Motto "Let the sunshine in" tolle Musik auf hohem Niveau präsentierten. Das Spektrum reichte vom Instrumentalstück aus der Spätromantik über Volkslieder, Gospel, Swing-Klassiker bis zu den aktuellen Charts. Bei eingängigen Titeln wie "Somewhere over the rainbow" oder "New York, New York" fiel es den Zuhörern schwer, sitzen zu bleiben. Umso mehr wurden die zwei Mädchenchöre, der gemischte Chor, das Schulorchester und die Schulband nach dem Konzert mit Applaus und "standing ovations" gelobt. Thomas Rethmann, Musiklehrer der Schule und Konzertleiter, wurde begeistert gefeiert, ebenso sein Kollege Martin Kayser, der ihn am Flügel und mit Chorstimme unterstützte.

BONBONS & BONMOTS: Menschen im Bergischen / AUSTAUSCH

Kölner Stadtanzeiger, 04.04.2008
Premiere mit den Gästen aus Tours
Zum ersten Mal empfängt die Realschule Im Kleefeld in diesem Jahr Besuch von ihren neuen Austauschpartnern, den Collèges Pierre Corneille und Montaigne im französischen Tours. Gestern Morgen ließ sich auch die Stadt Bergisch Gladbach eine offizielle Begrüßung nicht nehmen: Die insgesamt 56 Schüler aus den drei Schulen sowie vier begleitende Pädagogen wurden im Rathaus von Vize-Bürgermeisterin Helene Hammelrath willkommen geheißen. Nach dem Eintrag ins Gästebuch ging es gleich weiter ins Papiermuseum Alte Dombach. Bis zum 6. April erwarten die Schüler noch aufregende Tage mit Ausflügen ins Bergische, nach Köln und Bonn. Vom 20. bis 26. April fahren die Bergisch Gladbacher Schüler dann in die Touraine. (tar)
Bester Laune und voller Vorfreude auf ihr Zusammensein waren die jungen Franzosen und Deutschen gestern beim Fototermin.

Gefährliche Schwätzchen

Kölner Stadtanzeiger, 07.01.2008
Expertin erklärt Eltern die Tücken des Internets für ihre Kinder Was ihr Nachwuchs im World Wide Web erlebt, erklärte eine Medienpädagogin in der Realschule Im Kleefeld. VON STEFANIE JOOSS
Bergisch Gladbach - Dass junge Mädchen am liebsten per Videokonferenz übers Internet beraten, was sie zum Ausgehen am Samstagabend anziehen - das hatten die Eltern in der Realschule Im Kleefeld noch nicht erlebt. Eva-Maria Marx schon. Die Medienpädagogin beschäftigt sich beruflich damit, zu erkunden, was Kinder und Jugendliche im Internet so treiben. Ihr Wissen teilt sie mit den Erziehungsberechtigten auf Infoabenden, die Marx im Auftrag der Landesanstalt für Medien in Schulen in Nordrhein-Westfalen gibt. So unbedarft, wie mancher Jugendliche glauben mag, waren die rund 35 erwachsenen Zuhörer Im Kleefeld allerdings nicht. Fast jeder, so stellte sich bei einer kurzen Umfrage in der Aula heraus, surft regelmäßig im World Wide Web. Fast jeder erklärte per Fingerzeig, zu wissen, was ein Instant Messenger ist. Und einige wenige hatten auch schon einmal gechattet. Die erhobenen Finger im Publikum sanken jedoch, als Marx fragte, ob die Plauderei mit Unbekannten Spaß gemacht hätte. Und da unterscheiden sich die Erwachsenen von ihrem Nachwuchs. Denn Chatten gehört - neben dem Instant Messaging - zu den liebsten Beschäftigungen von Kindern und Jugendlichen im Internet. Von Knuddels.de (laut Marx aus Mangel an Sicherheit nicht zu empfehlen) bis zu " Cyberland" stellte die Medienpädagogin verschiedene Chat-Angebote vor. Maßnahmen, wie sie ihre Kinder beim Chatten vor Gefahren schützen können, bekamen die Eltern von Marx allerdings nicht auf dem goldenen Tablett serviert. Stattdessen hatte die Medienpädagogin viele Webadressen mit weiterführenden Informationen im Gepäck (siehe Kasten). Gefährlicher als Chats beurteilte Marx die Instant Messenger, bei denen die Nutzer über eine Software in Echtzeit direkt miteinander kommunizieren können - eine Art SMS-Austausch übers Internet. Die Benutzer-Kennung, also die "Telefonnummer", sei für jeden sichtbar, bemängelte Marx. Pädophile könnten so zu Kindern und Jugendlichen direkt Kontakt aufnehmen. Die niedrigen Datenschutzeinstellungen der Software sollten Nutzer deshalb eigenständig nach oben schrauben, empfahl Marx. Kaum einer der Erziehungsberechtigten kannte das Portal Schüler-VZ. Wer in diesem virtuellen Schulhof nicht verzeichnet sei, gehöre unter Schülern auch im echten Leben nicht dazu, erklärte die Medienpädagogin die Bedeutung des Online-Netzwerks. Jungen und Mädchen von zwölf bis 18 Jahren präsentieren sich dort mit Vor- und Zunamen nebst Foto, geben Auskunft über Freunde, Vorlieben und Abneigungen und tauschen sich darüber aus. "Vielen Jugendlichen ist nicht klar, dass ihre Fotos ohne ihren Einfluss im Netz beliebig vervielfältigt werden können", nannte Marx eine Gefahr dieser freizügigen Selbstauskunft. Darüberhinaus ermögliche das Netzwerk den Schülern, ihre Lehrer, aber auch Mitschüler vor einem großen Publikum zu diffamieren. In einem Fall wurde ein Mädchen über Schüler-VZ derart gemobbt, dass sie die Schule wechselte (der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtete). Grenzen statt Filter einem registrierten Mitglied eingeladen wird, bekommt Zugang zum Portal. Wie er nun verhindern könne, dass sein Kind in den Brunnen falle, fragte ein Vater aus dem Publikum. Eine gute Filtersoftware nannte Marx als eine Möglichkeit, Kinder vor bedenklichen Inhalten aus dem Netz zu schützen. Ein Zuhörer nutzte einen derartigen Filter bereits. Gemeinsam mit seiner Tochter sehe er sich jede Website an, bevor er sie freischalte, erklärte der Vater. Einen 100-prozentigen Schutz böten Filter jedoch nicht, so Marx. Sie empfahl den Eltern, ihrem Nachwuchs Regeln an die Hand zu geben und Grenzen zu setzen: mit Vereinbarungen, wie viel Zeit Kinder im Internet verbringen oder welche Seiten sie besuchen dürfen. Schließlich sollten Eltern auch regelmäßig mitmachen und ihr Kind beim Surfen begleiten. Ein Drittel der Kinder bewege sich bisher ausschließlich allein im Internet. Verteufeln wollte Marx das Internet jedoch nicht. Denn auch die für Kinder und Jugendliche angenehmen Seiten ließ sie nicht aus. Und, so erklärte Marx in Erinnerung an ihre Kindheit: Spiele am Commodore und Scherzanrufe am Wählscheibentelefon hätten schon die eigenen Eltern nicht gut gefunden.
Tipps für Eltern und Kinder
Weitere Informationen, wie sich Kinder sicher im Internet bewegen, gibt "Klicksafe", eine Website der Europäischen Union. Eltern und Kinder bekommen umfangreiche Tipps zum Chatten, zu Instant-Messengern, Suchmaschinen und Online-Spielen. Auch für Internet-Laien verständlich wird erklärt, was Weblogs und Podcasts sind oder was Video-Communities bieten. Daneben gibt es Links zu empfehlenswerten Suchmaschinen oder Online-Spielen für Kinder. www.klicksafe.de

Weihnachtliche Klassiker

Kölner Stadtanzeiger, 07.12.2007
Weihnachtliche Klassiker erklingen bei zwei Konzerten der Realschule Im Kleefeld in Bergisch Gladbach. Schulband, Schulchor sowie die Musikklassen 5 und 6 präsentieren in der Aula unter der Leitung von Thomas Rethmann Weihnachtsmusik. "Alle Jahre Lieder" heißt das Motto, Sopranistin Patricia Thebeault unterstützt die Schüler: am Samstag, 8. Dezember, und Sonntag, 9. Dezember, jeweils 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, Einlasskarten unter [TEL] 02202/25 70 60 oder im Internet: www.rs-kleefeld.de

Konzerte in der Realschule

Kölner Stadtanzeiger, 27.10.2006
Bergisch Gladbach - Zum ersten Mal lädt die Musikgruppe der Realschule Im Kleefeld zu zwei Konzerten ein. Gemeinsam haben die Schulband, der Chor und die Gesang-AG ein Programm aus alten und neuen Hits zusammengestellt, darunter "Let It Be" von den Beatles, "We Are The World" von "USA for Africa" und "Die perfekte Welle" von Juli.
Die Konzerte finden am Samstag und Sonntag, 11. und 12. November, jeweils um 17 Uhr in der Aula der Schule statt. Eintrittskarten können ab sofort unter [TEL] 0 22 02/25 70 60 oder im Internet bestellt werden. Die Karten sind kostenlos, jedoch freut sich die Realschule über kleine Spenden. (juk) www.rs-kleefeld.de

Realschüler dürfen ihr Stück in Köln zeigen

Kölner Stadtanzeiger, 12.06.2006
Bergisch Gladbach - Große Freude bei den Kindern der Klasse 6 a der Realschule im Kleefeld: Ihr in langer Arbeit entwickeltes und einstudiertes Musical "Die Reise mit der Zeitmaschine" kam bei der Jury des Kölner Schultheater-Wettbewerbs so gut an, dass es unter die besten 20 Projekte aufgenommen wurde. Damit haben die Schüler nun die Ehre, am Dienstag, 13. Juli, um 15.30 Uhr ihr Musical in der Kölner Kinderoper aufzuführen.
Klassenlehrerin Annelie Kretzschmar, die die Inszenierung erarbeitete, und Musiklehrerin Stefanie Ewerding sind sehr stolz auf ihre 6 a, die als Musikklasse mit großem Engagement bei der "Zeitreise" mitmachte. (jer)

Sprechen, ohne zu reden

Kölner Stadtanzeiger, 20.05.2005
Wie sich Gehörlose unterhalten, lernten Schüler in einem Workshop
Lasst Hände sprechen, hieß es in der Realschule Im Kleefeld. Dort lernten Schüler zwei Tage lang die komplexe Kunst der Gebärdensprache. VON TOBIAS CHRIST
Bergisch Gladbach - Es wird eifrig kommuniziert im Klassenraum 209. "Könntest du mir das Heft geben?", fragt Christian seinen Sitznachbarn Brian. Der wiederum bittet Christina um einen Stift. Das alles schaffen die Schüler, ohne einen Ton zu sagen. Auch bekritzelte Zettel sind nicht im Spiel. Wohl selten ging Unterricht so lautlos vonstatten wie heute. Die geschwiegenen Dialoge erfordern eine Menge Konzentration: Acht Mädchen und Jungen der Klassen 9 und 10 haben sich zum Workshop Gebärdensprache versammelt. Zwei Tage lang lernen sie die Kunst des Sprechens, ohne dabei zu reden. Informationen dürfen hier nur durch Mimik und Gestik übermittelt werden. "Gebärdensprache ist eine Art Fremdsprache", gibt Workshop-Leiterin Antoinette Brücher zu verstehen. Das Seminar ist zwar Pflicht-Teil des Wahlfachs Rhetorik, die Teenager sind jedoch durch die Bank begeistert bei der Sache. "Das macht richtig Spaß", berichten Carolin und Christina am zweiten Workshop-Tag unisono: "Mittlerweile ist die Gebärdensprache schon fast zur Normalität geworden."
Antoinette Brücher ist seit ihrer frühesten Kindheit gehörlos. Die Gebärden-Lehrerin aus Bergheim findet es wichtig, dass ihre Sprache auch unter Hörenden immer größere Verbreitung findet: "Mein Traum ist, dass sich Gehörlose ganz selbstverständlich unter Hörenden bewegen." Noch sei das freilich nicht der Fall. Wegen der kommunikativen Hürden blieben Gehörlose oft unter sich. Von den sonstigen Sprach-Barrieren ganz zu schweigen: "Wir stoßen im Alltag auf viele Grenzen", meint Brücher.
Ganz ohne die gesprochene Sprache funktioniert der Workshop freilich nicht. Dolmetscherin Bastienne Rehe übersetzt Brüchers Gebärden für die Schüler. Die 16-jährige Christina ist vor allem von Brüchers Effizienz begeistert: "Die Übersetzerin redet immer länger als die Gebärdenlehrerin", bemerkt die Zehntklässlerin. Zuerst lernten sie und ihre Mitschüler das Gebärden-Alphabet. "Buchstabiert wird allerdings nur bei Eigennamen, Markennamen und Abkürzungen", erklärt Carolin. Ansonsten stünden einzelne Zeichen für ganze Wörter. Die Workshop-Teilnehmer haben sogar ihre Namen ins Lautlose übersetzt. Wer Carolin meint, formt zum Beispiel die Hand zu einem C und streicht sich damit durchs Haar. "Man muss sich besondere Eigenschaften oder Merkmale der anderen heraussuchen", sagt Carolin. Ihr besonderes Kennzeichen sind die langen Haare. Nach und nach arbeiten sich die Realschüler zu einfachen Dialogen vor. Auch rechnen können sie mittlerweile im Gebärdendeutsch. Den speziellen Verhaltenscodex dürfen sie dabei nicht vergessen. Dazu gehört nicht nur, langsam und deutlich zu kommunizieren und vor dem Sprechen Blickkontakt mit dem Dialogpartner aufzunehmen. Zum guten Ton gehört es auch, die Lehrerin auf bestimmte Geräusche aufmerksam machen. Keine einfache Aufgabe: Oft wird vergessen, dass Brücher das Klingelzeichen oder das Klappern der Jalousie gar nicht hören kann.
Carolin findet die Unterrichtseinheit auch deshalb sehr lehrreich: "Man kann sich jetzt besser in den Alltag der Gehörlosen reinversetzen." Der 17-jährige Christian zieht zudem persönlichen Nutzen aus dem Workshop: "Ich habe jemanden in der Familie, der hörgeschädigt ist. Noch kann er hören, aber vielleicht brauche ich einmal die Gebärdensprache."
Die Idee zu diesem Workshop hatte Rhetorik-Lehrerin Marga Gootjes-Schwarz. Sie ist angetan vom konzentrierten Mitwirken ihrer Schützlinge: "Die sind so motiviert, so kennt man sie sonst gar nicht." Dass die neuen Fähigkeiten zum lautlosen Pfuschen bei Arbeiten missbraucht werden könnten, glaubt sie indes nicht: "Das würde doch auffallen." Spätestens in Englisch oder Französisch würden die Schüler an ihre Grenzen stoßen: Denn auch Gebärdensprachen sind international verschieden. Gebärdensprache ist eine Art Fremdsprache

RHEIN-BERG IM WEB

Kölner Stadtanzeiger, 06.05.2004
Grasgrün leuchtet das Logo der Realschule Im Kleefeld dem Besucher ihrer Website entgegen. Und es geht bunt weiter. Auf blauem Grund erfahren Mitglieder der Schulgemeinde und Neugierige, was es Neues an der Bergisch Gladbacher Schule gibt. So ist dort erläutert, was beispielsweise "Sporthelfer" sind, wo es Infos für Ehemalige gibt und was die Schule an neuen Einrichtungen plant oder schon in die Tat umsetzen konnte. Ein gesonderter Link führt berichtet "Über Uns": Hier können allgemeine Daten und besonders für Schulneulinge und deren Eltern informative Artikel abrufen und Einiges über das "Kleefeld" lernen. Auch die Schüler sind auf der Homepage aktiv: momentan geht es um Engagement für die Projektwoche der Schule. Um sich einen Überblick des Schulalltages zu verschaffen, eignen sich die Bilder der kleinen Galerie bestens. Hier ist auch der legendäre "halbe Käfer", ein besonderes Kunstwerk im Schulflur, in seiner vollen Pracht zu bewundern. Für das Schulfest zum fünfzigjährigen Bestehen wird auch online eine Einladung an alle Interessenten ausgesprochen. Für Ehemalige gibt es eine Liste mit Email-Adressen, damit der Kontakt auch nach der Schulzeit nicht abbricht. Zuletzt wird über die Spendenaktion der Schule für Straßenkinder in Brasilien berichtet. (id) www.rskleefeld.kbs-koeln.de [aktuelle Adresse: rs-kleefeld.de]



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Städt. Realschule Im Kleefeld
Im Kleefeld 19
51467 Bergisch Gladbach